Derzeitige Aufgabe der BI Steinwald

Liebe Mitbürger aus und Unterstützer für den Steinwald,


die aktuelle Aufgabe, der sich unsere Bürgerinitiative „Steinwald sagt nein“ momentan widmet, ist das vertretene Gebiet auf dem aktuellen Stand zu halten, was die Planungen rund um die Gleichstromtrasse Süd-Ost angeht.


Nach wie vor vertreten alle Parteien im Bundestag die Meinung, dass es diese Leitungstrasse bräuchte, die eine Partei mehr, die andere weniger (was man auch an der Arbeit einzelner Parlamentarier sieht). Dies war u. a. das Ergebnis „Politischen Vereinbarungender Parteivorsitzenden von CDU, CSU und SPDvom 01.07.15.“ Beim letzten Auftritt unserer Bundeskanzlerin in Nürnberg am 26.10.15 wurde das von ihr bekräftigt (Video HIER zu sehen).


Wie wir schon lange aufgrund der Studien des Deutschen Instituts für Wirtschaft wussten und sich durch die Studie des „Verein gegen die Gleichstromtrasse Süd-Ost“ (Kurzfassung HIER) und eines Gutachtens der Freien Wähler noch mal bestätigte, BENÖTIGT ES DIE GLEICHSTROMTRASSEN NICHT und der Bau ist für die Energiewende kontraproduktiv. Deswegen sind wir nach wie vor nicht nur gegen den Leitungsbau  vor Ort bei uns, sondern gegen die HGÜ-Leitung Süd-Ost generell.


Die Bürgerinitiative „Steinwald sagt nein“ steht in ihrem Kampf nicht alleine da. Wir schlossen uns von Anfang an mit etlichen Bürgerinitiativen (ca. 70) in ganz Bayern zusammen. Wir Bürgerinitiativen sind der Meinung, dass die Energiewende nicht zu Ende gedacht wurde und die Stromkonzerne richtig gute Lobbyarbeit im Bundestag leisteten, damit diese Stromtrasse(n) kommen müssen. Diese Lobbyarbeit konnten wir nicht erbringen, da wir es uns nicht leisten können, mehrere Mitarbeiter zu schulen, zu bezahlen und jeden Tag woanders hinzuschicken, um unsere Interessen zu vertreten (zum Beispiel zu parlamentarischen Frühstücken in Berlin). Unsere gemeinsamen Standpunkte findet man z. B. HIER.


So wie es aussieht, scheint es immer schwieriger, die Gleichstromleitung Süd-Ost, auf politischem Wege generell zu verhindern. Das rückt das Interesse auf den ersten Blick wieder auf den Steinwald. Die Gefahr besteht weiterhin akut, dass eine Freileitung unseren Steinwald zerschneidet,welche mit 75-80m Masthöhe optisch viel kaputtmacht (vgl.: Bäume sind ca. 30m hoch, ebenso wie die bei uns im Steinwald  vorhanden Freileitungen maximal 30-40m). Darüber hinaus ist ungeklärt, inwiefern die dauerhaft ionisierte Luft unter Gleichstromleitungen Luft und damit Stäube ionisieren, die in unseren Lungen wiederum Krebs auslösen können. Unser MdB Rupprecht hat sich bei sämtlichen Verhandlungen dafür stark gemacht, Erdverkabelung zu ermöglichen, ja generell den Vorzug zu geben (wenn die Stromleitung nicht zu verhindern ist). Somit minimiert sich sowohl die optische Auswirkung als auch die Gefährdung der Anwohner durch ionisierte Stäube entlang des Trassenverlaufs im Erdreich, wo auch immer die Trasse verlaufen wird. Nach wie vor bleibt aber die zukünftige Belastung beim Stromverbraucher: Durch die neuen, unnötigen Trassen soll der Strom geschätzt 5ct/kWh teurer werden, durch die Erdverkabelung etwas mehr.


Ich bitte Sie, bleiben Sie der BI Steinwald treu, bzw. treten Sie uns bei. Durch Sie haben wir auch politisch ein Gewicht, wenn es um die Leitungsführung gehen soll. Momentan sind wir knapp 2000 Mitglieder in den Gemeinden Pullenreuth, Neusorg und der Stadt Waldershof. Mitglied werden können Sie HIER (schriftl. Mitgliedserklärung oder Online-Mitgliedserklärung). Es ist für das politische Gewicht auch gut, wenn alle Familienmitglieder beitreten! Kontakt zu unseren Mitgliedern gibt es allerdings nur über E-Mail und über Aushang an den Tafeln.Wir hoffen auf weiterhin großen Widerstand in unserer schönen Region Steinwald.


Für die Bürgerinitiative Steinwald sagt NEIN gegen die Monstertrasse

Andreas Burger
1. Sprecher für Waldershof
a.burger@steinwaldsagtnein.de